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Die Arbeitsbedingungen sowie die Arbeitsorganisation aller Unternehmensbereiche werden von der langfristigen demografischen Veränderung, dem Strukturwandel der Arbeitswelt und den knapper werdenden personellen und finanziellen Ressourcen beeinflusst.

Daher sind Unternehmer zum eigenständigen Handeln aufgefordert und müssen langfristig an einer positiven Gesundheitsentwicklung des Humankapitals arbeiten. Aber was können Sie tun? Was tun wir als activjob GmbH?

Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource.

Und Ressourcen wollen gepflegt sein.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine Methode, die auf dem Konzept des zielorientierten Zusammenwirkens der Ebenen „Mensch – Organisation – Arbeit“ basiert. Das oberste Ziel dieser ist der Aufbau von Gesundheitsressourcen im Unternehmen.

Diese umfassende Handlungsstrategie kann jedoch nicht von heute auf morgen aus dem Boden gestampft werden. Es müssen auch nicht immer großartige Konzepte mit theatralischen Bezeichnungen sein, denn schon Kleinigkeiten können Begeisterung hervorrufen und Mitarbeiter [1] für die gemeinsame Sache motivieren. Wir, die activjob GmbH, fangen systematisch mit kleinen Dingen an. Denn bereits kleine Veränderungen haben großen Einfluss auf unsere Gesundheit.

Beispielsweise gibt es bei uns seit einigen Jahren die „bewegte Pause“ – hier treffen sich unsere Mitarbeiter und führen gemeinsam bei beruhigender Musik entspannende Übungen von Kopf bis Fuß durch.

Hinter jeder unserer Aktivitäten steht ein Konzept. Wichtig dabei ist, dass dieses strategisch, mit realistischen Zielen und unter Einbezug Aller erarbeitet sowie systematisch gestaltet wird. Eine stetige Weiterentwicklung des Konzepts ist wesentlich und zum Erfolg führend.

Unterstützung können Unternehmen von Krankenkassen erhalten. Diese helfen bei der Erstellung und Planung von Konzepten und Gesundheitstagen. Zudem bieten sie verschiedene Präventionsmaßnahmen an, die auch vor Ort im Unternehmen durchgeführt werden können.

Anlässlich des diesjährigen Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz haben wir, in Kooperation mit einer Krankenkasse, ein Faszientraining unter professioneller Anleitung in unserer Hauptniederlassung Dresden organisiert.

Ebenso wichtig wie eine gute Konzeptplanung ist die Themenfindung. Entscheidend für die Auswahl sind vor allem die Bedürfnisse des Unternehmens und der Beschäftigten. Nicht nur aus diesem Grund empfiehlt sich die Gründung einer Projektgruppe, die sich aus verschiedenen Mitarbeiter- und Führungsebenen zusammensetzen sollte. Starten Sie beispielsweise mit einer Mitarbeiterbefragung und erfahren Sie, was genau Ihre Mitarbeiter erwarten beziehungsweise sich von einem Gesundheitsmanagement versprechen. Abhängig vom Umfang des Gesundheitsprogramms ist dieses natürlich mit mehr oder weniger Kosten verbunden.

Anfallende Kosten könnten zum Beispiel:
  • Gebühren für Kurse und Fachvorträge,
  • Entgelte für externe Experten und deren Prozessbegleitung sowie
  • die Freistellung der Mitarbeiter für die Durchführung der Maßnahmen

sein.

ABER: Der finanzielle Aufwand darf in diesem Zusammenhang nicht als reine Kostenstelle gesehen werden. Denn die zu erwartenden nachhaltigen Effekte lassen sich nicht so einfach in Zahlen quantifizieren.

Betriebliche Gesundheitsförderung rechnet sich – auch betriebswirtschaftlich!

Mit einer durchschnittlichen Arbeitsunfähigkeit von 17,2 Tagen je Arbeitnehmer ergaben sich im Jahr 2016 insgesamt 674,5 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage. Ausgehend von diesem Arbeitsunfähigkeitsvolumen schätzt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die volkswirtschaftlichen Produktionsausfälle auf insgesamt 75 Milliarden Euro bzw. den Ausfall an Bruttowertschöpfung auf 133 Milliarden Euro. [2]

Für einen mittelständischen Betrieb werden diese Kosten auf ungefähr 250 Euro pro Tag und Mitarbeiter geschätzt. [3]

Was bewirkt die betriebliche Gesundheitsförderung?

Positive Effekte sind unter anderem:
  • krankheitsbedingte Kostensenkung,
  • höhere persönliche Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter,
  • Steigerung von deren Produktivität.

Der Nutzen übersteigt dabei den Aufwand weit. Verschiedene wichtige Studien beispielsweise von der Initiative Gesundheit und Arbeit [4], dem AOK Bundesverband [5] oder dem BKK Bundesverbandes [6], gehen von einem BGM-ROI (Kosten-Nutzen-Verhältnis [Return on Investment] im betrieblichen Gesundheitsmanagement) im Mittel von 1:4 und in der Spitze von 1:6 aus. Jeder Euro Investition in das betriebliche Gesundheitsmanagement bringt somit eine gute Rendite.

Für uns heißt das, dass wir unsere Mitarbeiter an eine gesunde und ausgewogene Lebensweise heranführen und diese nachhaltig fördern.

Unsere wichtigste Ressource bei activjob sind unsere Mitarbeiter und diese müssen erhalten sowie gepflegt werden.

[1]Es werden alle Geschlechter gleichermaßen behandelt.
[2]Siehe: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Arbeitsweltberichterstattung, Stand: 24.04.2018.
[3]Siehe: Personalmanagementwissen Online, Sich selbst und Beschäftigte gesund führen, Stand: 24.04.2018.
[4]Siehe: Initiative Gesundheit und Arbeit, Veröffentlichungen, iga.Reporte, Stand: 11.04.2018.
[5]Siehe: AOK Bundesverband, Stand 11.04.2018.
[6]Siehe: BKK Bundesverband, Publikationen, BKK Gesundheitsreport, Stand: 11.04.2018.